Acai Berry zum Abnehmen – Überblick

Bei den brasilianischen Ureinwohnern schon lange als Grundnahrungsmittel bekannt, entwickelt sich die Acai Berry inzwischen auch bei uns zum neuen Wundermittel gegen Gewichtsprobleme.
Der violetten Beere, die große Ähnlichkeiten mit Trauben aufweist und auch als Kohlpalmen-Beere bekannt ist, werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt.
Sie soll entschlackend und blutreinigend wirken, das Hungergefühl reduzieren, Fett verbrennen und so zu großen Gewichtsverlusten in nur wenigen Tagen führen.
Als hochwertige Quelle für Antioxidantien soll die Acai Berry außerdem freie Radikale abwehren und deshalb verjüngend auf den Organismus wirken.

Fest steht, dass die Acai Berry einen ungewöhnlich hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen enthält, die nachgewiesenermaßen antioxidativ wirken.
Neben Vitaminen und Mineralstoffen, wie in jeder Frucht, findet man in der Acai Berry auch Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und Anthocyane.
Bei letzteren handelt es sich um einen natürlichen Farbstoff, einem Flavonoid, der auch in blauen Weintrauben enthalten ist.
Dieser Farbstoff soll entzündungshemmend wirken und die Gefäße schützen.
Außerdem schreibt man ihm eine reduzierende Wirkung auf den Anteil an freien Radikalen im Körper zu, die sich zellschädigend auswirken.
Der Anteil an Anthocyanen ist in der Acai Berry höher als in Weintrauben.

Die Gesamtheit der gesunden Inhaltsstoffe macht die Acai Berry sicher zu einem wertvollen Nahrungsmittel, das eine Diät wirkungsvoll unterstützen kann.
Denn gerade bei strikten Reduktionsdiäten ist die Gefahr einer Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, Ballaststoffen und essentiellen Fettsäuren sehr groß.

Wer sein Übergewicht abbauen will, kommt an einer Ernährungsumstellung mit Reduzierung der täglichen Kalorienmenge nicht vorbei.
Da viele Verwender der Acai Berry über ein teilweise deutliches Nachlassen des Hungergefühls berichten, kann die Beere damit sicher helfen, einen solchen Diätplan auf Dauer durchzuhalten.

Damit es nicht zu einer Absenkung des Grundumsatzes und zum Abbau von Muskulatur kommt, sind Sport und regelmäßige Bewegung ein wichtiger Bestandteil jeder Diät.
Muskeln verbrennen auch im Ruhezustand Fett und vernachlässigt man den Muskelaufbau während der Gewichtsabnahme, ist der gefürchtete Jojo-Effekt beinahe schon vorprogrammiert.
Auch hier kann man sich die gesundheitsfördernden Wirkungen der Acai Berry zunutze machen.

Der hohe Anteil an Vitalstoffen führt dazu, dass man sich fit und gesund fühlt und sehr viel aktiver ist.
Die Inhaltsstoffe regen während einer Diät den Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung an.
Auch dem Auftreten von Mangelerscheinungen und daraus resultierenden Heißhungerattacken kann mit einem qualitativ hochwertigen Acai Berry-Produkt vorgebeugt werden.

Als Wundermittel, bei dem die bloße Einnahme genügt, um überflüssige Pfunde ohne größere Anstrengung quasi über Nacht schmelzen zu lassen, ist die Acai Berry jedoch nicht geeignet.

Was ist eine Acai Berry?

Die Açai-Beere (Açai Berry) stammt von der Kohlpalme, die in den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, vor allem jedoch im brasilianischen Amazonas-Becken, beheimatet ist. Die Einheimischen verwenden die Früchte der Palme bei der Zubereitung verschiedener Gerichte. Die kirschgroßen, dunkelblauen Açai Berrys werden zu Sirup verarbeitet, getrocknet in Müsli oder in Speiseeis gegessen.

Die Einheimischen kennen die positiven Wirkungen der Açai Berry seit Jahrhunderten. So soll die Beere das Hungergefühl dämpfen, das Immunsystem stärken und zum Wohlbefinden beitragen. Wissenschaftler haben in Studien nachgewiesen, dass die Açai Berry einen hohen Anteil an Antioxydantien, Vitaminen, Nährstoffen, gesunden ungesättigten Fettsäuren (Omega 3 und 9) sowie verschiedenen Mineralien aufweist. Der Anteil der Antioxydantien ist sogar 15 mal höher als in roten Weintrauben.

Açai Berrys sind erst seit ein paar Jahren wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften und Inhaltsstoffe auch außerhalb Brasiliens in aller Munde. Sie werden vor allem als Wundermittel zum schnellen Abnehmen gelobt. Der hohe Gehalt an Antioxydantien sollen den Stoffwechsel und die ungesättigten Fettsäuren den Fettstoffwechsel ankurbeln. Zusammen mit einer beschleunigten Verdauung verbraucht der Körper mit Açai Berrys mehr Kalorien, was zu schnellen und dauerhaften Abnehmeffekten führen soll. Gleichzeitig soll das Immunsystem gestärkt werden, was wiederum positive Wirkungen u.a. auch auf die Haut hat. Durch die beschleunigte Zellerneuerung verbessert sich das Hautbild, Unreinheiten klingen ab.

Das ist auch ein Grund dafür, dass die Açai Berry Einzug in die Kosmetikindustrie gehalten hat. Die Beere aus dem brasilianischen Urwald wird als neue Wunderwaffe gegen die Hautalterung gehandelt. Der pulverisierte Frucht-Extrakt der Açai Beere, verpackt in Hautcremes und Lotions, soll kleinere sichtbare Hautschäden und Fältchen mindern und sogar beseitigen.
Die Inhaltsstoffe der Beere sind sehr empfindlich, deshalb ist es wichtig, die Beere nach dem Ernten sofort zu verarbeiten, am besten durch Gefriertrocknung. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Açai Berry auch auf den langen Transportwegen in die USA und Europa erhalten. Nachdem Oprah Winfrey in ihrer bekannten Talk-Show die Açai Berry vorstellte, setzte ein regelrechter Run auf die tropische Beerenfrucht ein. Von den USA aus trat die Beere ihren Siegeszug auch nach Europa an. Mittlerweile wird die Açai Berry zu Säften, Smoothies oder Fruchtpüree verarbeitet angeboten.

Den pulverisierten Fruchtextrakt der Açai Beere gibt es auch in Tabletten- und Kapselform, die vorwiegend bei Abnehmdiäten eingesetzt werden. Durch den hohen Gehalt an Proteinen und Aminosäuren in der Açai Beere wird verhindert, dass bei einer Abnehm-Diät Muskelmasse abgebaut wird. Im Gegenteil, durch den Verzehr von Açai Berrys soll man sich fit und energiegeladen fühlen.
Die außerordentlichen Eigenschaften der Inhaltsstoffe der Açai Berry und deren Wirkung auf den menschlichen Körper sind bisher noch nicht wissenschaftlich bewiesen.

Wie wichtig sind saubere Kochartikel?

“Nimm das nicht in den Mund!”, den entsetzten Ausruf der Mutter hört jeder als Kleinkind, der einen weggeworfenen Eisstiel aufhebt. Die Lehren, die daraus gezogen werden sollten, werden im späteren Leben oftmals vergessen, wenn es ans Zubereiten einer Mahlzeit geht.

Verschmutztes Kochgeschirr ist in mehrerer Hinsicht ein Gräuel. Vordergründig kann schmutziges Kochgeschirr dem Geschmack der Speisen abträglich sein. Das ist jedem bekannt, der den Vanillepudding mit dem Löffel umgerührt hat, den er schon für das scharfe Chili con Carne benutzt hat. Dies mag unangenehm oder lästig sein, ist aber weitgehend ungefährlich. Was häufig unterschätzt wird, ist jedoch die Gefährdung der Gesundheit, die von schmutzigem Kochgeschirr ausgeht.

Ein erheblicher Teil der Krankheiten, unter denen der Mensch zu leiden hat, werden durch Mikroorganismen verursacht. Eine Eigenschaft von Mikroorganismen ist, dass sie mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind. Daneben ist den meisten Mikroorganismen gemein, dass sie ubiquitär, also fast überall zu finden, sind und dass sie es gerne feucht und warm haben. Im Haus gibt es neben dem Bad einen weiteren Raum, in dem Wärme und eine erhöhte Temperatur an der Tagesordnung sind, nämlich die Küche. Die Küche hat neben diesen äußeren Bedingungen für die Mikroorganismen noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Eine Küche enthält Nahrung in Hülle und Fülle. Für die kleinen unsichtbaren Lebewesen ist ein Soßenfleck in der Küchenecke das reinste Schlaraffenland. Mikroorganismen, denen es gut geht, tun das, was auch die großen Tiere in einer solchen Situation machen, sie beginnen ihre Populationsdichte zu steigern. Die Geschwindigkeit, in der sie dies bewerkstelligen, ist atemberaubend. In kürzester Zeit wird aus dem kleinsten Schmutzfleck in der Küche ein wahres Biotop, auf dem sich alle möglichen Mikroorganismen tummeln. Viele sind harmlos, aber einige können auch Krankheiten verursachen.

Die Krankheitserreger unterscheiden nicht zwischen der Küchenecke und dem Kochlöffel. Lässt man den Löffel nach dem Kochen verschmutzt liegen und benutzt ihn beim nächsten Kochen erneut, ohne ihn vorher sehr gründlich gereinigt zu haben, so ist der Löffel mit Sicherheit von Mikroorganismen befallen. Beim Verteilen des Salzes in der Suppe oder beim Anrühren der Soße wird die kleine Lebensgemeinschaft der Mahlzeit beigemischt. Ein Teil wird durch die Hitze abgetötet, aber eine vollständige Vernichtung erfolgt nur, wenn der Kochvorgang noch längere Zeit stattfindet. Ansonsten landen die Krankheitserreger in die Mägen der Esser. Gute Konstitution und einen hohen Magensäuregehalt vorausgesetzt, verursachen sie im günstigen Fall nur ein Magengrummeln. Bei geschwächten Personen mit Vorerkrankungen sowie Kindern oder älteren Menschen kann sich aus dem schmutzigen Kochgeschirr jedoch schnell eine ausgewachsene und gefährliche Lebensmittelvergiftung entwickeln, weshalb man sehr auf die richtigen Kochartikel achten sollte. Unter shop.cookmax.de/ gibt es entsprechende Hygienartikel für die Küche, wie Spülmaschinen, Wasserfilter etc.

Wie schütze ich mich vor Bazillen?

Im Herbst und Winter, wenn wieder viele Menschen krank sind, fragen sich die noch gesunden Menschen, wie sie sich am besten vor Bazillen schützen können. Bazillen gehören zu der Gattung der Bakterien, wobei Bakterien keine Viren sind. Dies ist wichtig zu wissen, da bei viralen Erkrankungen keine Antibiotika helfen, um den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Bei einer bakteriellen Erkrankung verordnen viele Ärzte bei Bedarf ein Antibiotikum, um die Krankheit zu lindern bzw. diese zu heilen. Zu diesen Krankheiten gehören Erkrankungen wie Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Otitis externa (Außenohrentzündung), Listerien oder auch Salmonellen und Enterokokken. Symptome dieser Erkrankungen können Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Rötungen oder auch Eiterherde sein. Ein Arztbesuch ist immer notwendig und andere Familienmitglieder müssen sich dringend vor einer eventuellen Ansteckung mit diesen Bazillen schützen.

Wenn bekannt ist, dass Bazillen in der Schule, im Kindergarten, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft aufgetreten sind, sollte möglichst versucht werden, sich vor diesen Bazillen zu schützen. Dennoch gibt es keine Maßnahmen, die garantieren können, dass eine Ansteckung zu 100% vermieden werden kann. Bazillen verbreiten sich durch die Luft, sie befinden sich im Wasser und im Boden und benötigen viel Feuchtigkeit, um sich fortpflanzen zu können. Dies wissend, macht es für die Menschen einfacher, Vorkehren zu treffen, um nicht zu erkranken.

In vielen Haushalten werden täglich prophylaktisch Hygienemittel (z.B. Sagrotan oder ähnliche Mittel) genutzt, die Bazillen binnen Minuten abtöten. Dies sollte jedoch nur dann geschehen, wenn tatsächlich eine Erkrankung nachgewiesen wurde. Es empfiehlt sich, das Mittel auf Gegenstände zu sprühen (Achtung: Einwirkzeit dringend beachten!), die täglich genutzt werden. Dazu gehören die Türgriffe in der Wohnung, Waschbecken und Wasserhähne, die Toiletten, Duschen sowie Badewannen, aber auch die Handläufe am Treppengeländer. Ein optimaler Schutz wird dann erreicht, wenn das Aufsprühen und Reinigen mehrmals am Tag ausgeführt wird. Außerhalb des Haushalts sind besonders die Griffe an Einkaufswagen zu reinigen, selbstverständlich auch die öffentlichen Toiletten (Tipp: zusätzlich auf die Toilettenbrille Toilettenpapier legen, um die Ansteckung weiter zu minimieren).

Weiterhin kann auf das traditionelle Händeschütteln bei Begrüßung und Verabschiedung verzichtet werden. Außerdem ist es ratsam, mehrfach am Tag die Hände mit einer desinfizierenden Seife zu waschen. Zudem sollten die Hände niemals mit den Schleimhäuten im Gesicht (Mund, Nase) in Berührung kommen, um eine eventuelle Ansteckung bereits im frühen Stadium zu unterdrücken. Weiterhin kann ein Mundschutz helfen, die Erkrankung nicht durchleben zu müssen – dennoch gibt es dafür keine Garantien. Ist es doch zu einer Ansteckung gekommen, empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Stauballergie – was kann ich tun?

Bei der weit verbreiteten Stauballergie handelt es sich weniger um eine allergische Reaktion gegen Hausstaub als vielmehr eine Überempfindlichkeit gegenüber den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe
Hausstaubmilben halten sich in allen textilen Stoffen auf, bevorzugt in Matratzen, Teppichen, Gardinen, Vorhängen und Auslegewaren. Durch die Raumluft wird der Milbenkot verbreitet und gelangt so in die Atemwege. In Deutschland und Zentraleuropa gehört die Hausstaubmilbenallergie neben der Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen, zu den am weitesten verbreiteten allergischen Krankheitsbildern.
Die Symptome äußern sich, je nach Grad der Allergie, verschiedentlich. Hausstaubmilbenallergie kann zu geröteten Augen, geschwollenen Schleimhäuten, Verstopfung der Nase, Schnupfen, Atemnot, Hustenreiz und Husten bis hin zu Asthma führen.

Was kann ich tun?

Die Unannehmlichkeiten und Beschwerden, zu denen es durch eine solche allergische Reaktion kommt, können sowohl durch Maßnahmen in der häuslichen Umgebung als auch medikamentös in Grenzen gehalten werden.
Wichtig sind vor allem einige Grundregeln, die Allergiker in ihrem eigenen Haushalt beachten sollten. Dazu zählt vor allem die Wohnungseinrichtung in der Frage textiler Materialien. Besonders beim Kauf einer Matratze sollte auf die Empfindlichkeit gegen Hausstaubmilben geachtet werden. Im Allgemeinene empfiehlt es sich, Matratzen generell etwa alle sieben bis acht Jahre auszutauschen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine spezielle Matratze für Allergiker handelt, diesbezüglich kann man sich jederzeit im Fachhandel informieren und beraten lassen.
Auf Teppiche in der Wohnung sollte bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben weitestgehend verzichtet werden, auch Teppichböden sind denkbar ungeeignet. Stattdessen empfiehlt es sich, Fußböden mit glatter Oberfläche zu bevorzugen, beispielsweise Fliesen, Parkett oder PVC-Böden. In Teppichen setzt sich Staub fest, der auch trotz sehr regelmäßiger Reinigung zu Beschwerden und allergischen Reaktionen führen kann.
Auch Gardinen oder Vorhänge sind nicht zu empfehlen, stattdessen sollten Jalousien aus Kunststoff oder Metall verwendet werden, die den Vorteil mit sich bringen, dass sie leichter zu reinigen sind.
Bei Couchgarnituren und Sesseln sollten Materialien wie Leder oder Kunstleder bevorzugt werden.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist es von großer Wichtigkeit, die Wohnung oder das Haus in sehr regelmäßigen Abständen und sehr gründlich zu reinigen. Gerade das Abstauben von Schränken, Regalen und Dekogegenständen, die oft als Staubfänger fungieren, empfiehlt sich, vorzugsweise mit einem nassen Tuch. So kann der Staub sich nicht festsetzen und allergische Reaktionen können weitestgehend vermieden werden.
Auch regelmäßiges Lüften der Wohnräume trägt dazu bei, Beschwerden vorzubeugen. Hausstaubmilben bevorzugen ein feuchtes und warmes Klima, bei regelmäßiger Zufuhr von frischer Luft verringert sich das Risiko, dass sich die Milben in Textilien festsetzen.

Eine medikamentöse Linderung der Beschwerden ist ebenfalls möglich. Bei allergischen Reaktionen werden Histamine freigesetzt, die zu den aufgezählten Unannehmlichkeiten führen. Dagegen können Antihistamine eingenommen werden, meist in Tablettenform und kostengünstig sowie ohne Rezeptpflichtigkeit in er Apotheke zu erstehen. Bedacht werden kann auch die Möglichkeit einer Hypersensibilisierung, bei der dem Körper, im Regelfall durch Spritzen, in gewissen Abständen die allergieauslösenden Substanzen zugeführt werden, um ihn derart gegen diese zu immunisieren. Die Hypersensiblisierung sollte mit dem Haus- oder auch mit dem Hautarzt besprochen werden.

Organspende

Die Organspende ist ein weit umstrittenes Thema, besonders in Deutschland, da hier die Regelung zu oberflächig (im Sinne von freizügig) gehandhabt wird. Befürworter der Organspende, wie der Nationale Ethikrat und die Bundesärztekammer, würden eine Änderung der Regelungen für sinnvoll erachten.

Deutschland hat sich für die Zustimmungsregelung entschieden und dies im Transplantationsgesetz seit 1997 festgelegt. Eine Transplantation kann bei einem Verstorbenen als auch Lebenden vorgenommen werden. Seit Beschluss des Gewebegesetzes vom 20.07.2007 ist dies ebenfalls auf menschliches Gewebe anwendbar. Wer keinen Organspendeausweis bei sich trägt oder anderweitig ausdrücklich seine Zustimmung dazugegeben hat, kommt als Organspender nicht in Betracht. Eine Organspende durch die Zustimmung der Angehörigen ist allerdings auch dann möglich, wenn man sich zu Lebzeiten nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat. Die Angehörigen haben bei der Entscheidung immer im Sinne des Verstorbenen zu handeln.

Wegen Mangel an Organspendern in Deutschland haben die Befürworter sich dafür ausgesprochen eine gesetzliche Regelung zu finden, welche den Bürger dazu verpflichtet sein Votum in Bezug auf die Organspende abzugeben. Bislang sind die Angaben hierüber freiwillig. Auf diese Weise erhofft man sich mehr klare Zustimmungen zu erhalten.

Kritik und Angst der Bürger
Die meisten Menschen beschäftigen sich mit der Frage, ob sie auch wirklich tot sind, wenn er als Spender zur Verfügung steht. Wie weit gehen die Machenschaften, des Organhandels, dass man selbst hätte, doch noch gerettet werden können, aber ein Kopfgeld auf die Organspende ausgesetzt wurde. Dazu sei gesagt, dass es viel suspekte Panikmache gibt, nicht zuletzt durch die Medien präsentiert und in ein falsches Licht gerückt. Sicherlich gibt es auch hier “schwarze Schafe”, aber diese stehen längst auf der Fahndungsliste.

Wann gilt der Organspender als tot
Wenn der totale Ausfall aller Gehirnfunktionen festgestellt wird, gilt der Mensch als Hirntod. Dies kann unter anderem hervorgerufen werden durch schwere Hinblutungen, einem Schlafanfall, massive Kopfversetzungen, Sauerstoffmangel oder einem Hirntumor. Es muss dabei ausgeschlossen werden, dass es sich um einen scheinbaren Hirntod handelt, der durchaus bei einer Vergiftung, Unterkühlung oder einem Koma vorkommen kann.

Hierzu sei festzustellen, dass der Hirntod des Menschen durch mindestens zwei unabhängigen Ärzten festgestellt werden muss. Bleibt auch nur ein geringer Zweifel, wird der Körper nicht freigegeben. Die Ärzte müssen zudem eine langjährige Erfahrung von Intensivpatienten mit schweren Hirnschäden vorweisen können. Außerdem dürfen sie nicht dem Transplantations- und Entnahmeteam angehören.

Sollte jeder Patient eine medizinische Visitenkarte führen?

Das Problem des Erkennen´s ob schwere oder leichte Krankheit ist gar nicht so einfach. Als Beispiel ist die gute alte Virusgrippe nahezu klassisch (und auch im Text zu finden) selbstverständlich kann man mit Antibiotika keine Virusgrippe oder Viruspneumonie behandeln (antivirale Therapie ist generell schwer und bis jetzt nur bei Herpes-, Zytomegalie- und Hepatitis B/C Virus möglich). Das Problem ist aber, daß z.B. durch die Virusgrippe das Immunsystem so geschwächt wird, daß dann die Pneumokokken häufig zur bakteriellen Lobärpneumonie führen, mit entsprechend schweren Folgen. Was also tun? Dazu kommte dann noch der Patient, der eine stetig größer werdende Anspruchshaltung entwickelt und sich ohne ein Medikament gar nicht behandelt fühlt. Als Fehler der Medizinpolitik muß man auch eindeutig sagen, daß man zu Unrecht den Patienten das Gefühl vermittelt hat, Medizin könnte alles, zu häufig verwechseln Patienten ihren Arzt mit der Autowerkstatt. Es wird jahrelang ungesund gelebt, geraucht, getrunken, zu viel gegessen, kein Sport und wenn dann etwas kaputt geht wird der Doktor das Teil schon reparieren. Ich finde jeder Patient sollte eine persönliche Visitenkarte führen, in dem er seine gesundheitlich schädigenden Aktivitäten zusammenfasst. Auf der Visitenkarte sollte stehen, wie viele Zigaretten pro Tag konsumiert werden, wie man sich ernährt, etc. Solch eine Visitenkarte würde Hausärzten und Klinken einen bessern Überblick über den Patienten verschaffen und ein Heilprozess kann schneller eintreten.

Cannabis als Medizin? – Signifikantes Pfeifen

Schön, dass es Dir gut geht und Du ohne Drogen Deinen Spass hast. Schön für Dich, dass Du gerne über andere lachst, und ganz toll, dass Du dabei Behinderte und dergleichen aus lässt. Kiffer sind natürlich alle selbst “Schuld”. Nur übersiehst du dabei eine Kleinigkeit. Es gibt Leute, die massive Probleme im Leben haben. Sei es in der Familie, im Bekanntenkreis, etc. Ab einem gewissen Maß kann man die Probleme nicht einfach abstreifen und vergessen, und wenn man sie auch nicht lösen kann (weil man leider dazu verdammt ist, anderen dabei zuzugucken, wie sie sich zerstören, oder wie Personen die man liebt von anderen zerstört werden), kann es durchaus sein, dass man  Gedankenmuster entwickelt, die man ohne weiteres nicht mehr verlassen kann. In so einer Situation gibt es viele, die sich einfach den Strick nehmen, vor den Zug werfen, oder so etwas. Lachst Du über die auch? Und wenn jemand jetzt entscheidet, dass er noch zuviel Verantwortung zu (er)tragen hat, um einfach den Sack zuzumachen, und statt dessen einfach nur hin und wieder einen Abend “frei” haben möchte, ist der dann weniger Wert als jemand, der in der Situation das Handtuch wirft? Ich denke, zumindest in solchen Fällen ist Cannabis eher als Medizin zu rechnen. Sorry, aber Dein Schubladendenken klemmt. Entweder man darf über alles lachen, dann auch über behinderte, Ausländer, Schwule und andere Randgruppen. Oder man darf nur politisch korrekt lachen. Die Aussage, sie hätten sich ihr Laster selbst ausgesucht, ist bei einigen Kiffern ähnlich sinnvoll wie die Aussage einige Diabetiker hätten sich ihre Insulinabhängigkeit selbst ausgesucht. Dass das nicht bei allen (wahrscheinlich nicht mal bei der Mehrheit) gilt, steht auf einem anderen Blatt.  Und was politische Korrektheit angeht: Ich bin für Gleichberechtigung von Randgruppen. Randgruppen haben genauso ein Recht darauf verarscht zu werden, wie jeder Durchschnittstyp auch. Auch Ausländer können doof sein, und auch Behinderte können echte Arschlöcher sein. Wer über mich lachen will, kann das auch gerne tun. Aber wer meint über ganze Bevölkerungsgruppen pauschal urteilen zu können, der macht sich ziemlich lächerlich.

medizin – Wege aus dem Bildungsnotstand

Möchtest du gern einen Herzschrittmacher bekommen, dessen Leistung nur geschätzt wurde vom Doktor? Herzschrittmacher habe eine definierte Leistung, da kann der Arzt nicht dran rumdrehen. Das einzige was der einstellt, ist die Frequenz. Und die richtet sich nach dem klinischen Bild des Patienten, und nicht nach Algebra. Oder die Kopfschmerztablette eines Elefanten, weil die Blutdruckwerte nicht berechnet, sondern geraten wurden? Blutdruckwerte misst man, die rechnet man nicht aus. Das ist ganz simples Abzählen, bzw. Ablesen. Desweiteren werden die meisten Medikamente in Dosis/kg verabreicht. Das ist Multiplikation. Grundschule.  Woher weiß man, was ein Abiturient später mal gebrauchen könnte? Einstein war Sachbearbeiter im Patentamt. Er brauchte also nur Verwaltungskram zu lernen. Und trotzdem wird er heute als “Mathematiker des 20. Jahrhunderts” bezeichnet. Komisch, nicht? Richtig. Aber niemand sagt etwas dagegen, Grundlagen in allen Fächern für die Schüler verpflichtend zu machen. Aber Einstein hätte mit Sicherheit auch Mathe- und Physik-LK gewählt, hätte er gekonnt. Dafür braucht er aber nicht notwendigerweise mit Latein oder Griechisch gequält werden. Verstehe mich nicht falsch. Ich finde es gut, wenn es Schulen gibt, die einen universellen Bildungsanspruch haben, aber es sollte genauso Schulen geben, die eine frühe Spezialisierung ermöglichen.