“Nimm das nicht in den Mund!”, den entsetzten Ausruf der Mutter hört jeder als Kleinkind, der einen weggeworfenen Eisstiel aufhebt. Die Lehren, die daraus gezogen werden sollten, werden im späteren Leben oftmals vergessen, wenn es ans Zubereiten einer Mahlzeit geht.
Verschmutztes Kochgeschirr ist in mehrerer Hinsicht ein Gräuel. Vordergründig kann schmutziges Kochgeschirr dem Geschmack der Speisen abträglich sein. Das ist jedem bekannt, der den Vanillepudding mit dem Löffel umgerührt hat, den er schon für das scharfe Chili con Carne benutzt hat. Dies mag unangenehm oder lästig sein, ist aber weitgehend ungefährlich. Was häufig unterschätzt wird, ist jedoch die Gefährdung der Gesundheit, die von schmutzigem Kochgeschirr ausgeht.
Ein erheblicher Teil der Krankheiten, unter denen der Mensch zu leiden hat, werden durch Mikroorganismen verursacht. Eine Eigenschaft von Mikroorganismen ist, dass sie mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar sind. Daneben ist den meisten Mikroorganismen gemein, dass sie ubiquitär, also fast überall zu finden, sind und dass sie es gerne feucht und warm haben. Im Haus gibt es neben dem Bad einen weiteren Raum, in dem Wärme und eine erhöhte Temperatur an der Tagesordnung sind, nämlich die Küche. Die Küche hat neben diesen äußeren Bedingungen für die Mikroorganismen noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Eine Küche enthält Nahrung in Hülle und Fülle. Für die kleinen unsichtbaren Lebewesen ist ein Soßenfleck in der Küchenecke das reinste Schlaraffenland. Mikroorganismen, denen es gut geht, tun das, was auch die großen Tiere in einer solchen Situation machen, sie beginnen ihre Populationsdichte zu steigern. Die Geschwindigkeit, in der sie dies bewerkstelligen, ist atemberaubend. In kürzester Zeit wird aus dem kleinsten Schmutzfleck in der Küche ein wahres Biotop, auf dem sich alle möglichen Mikroorganismen tummeln. Viele sind harmlos, aber einige können auch Krankheiten verursachen.
Die Krankheitserreger unterscheiden nicht zwischen der Küchenecke und dem Kochlöffel. Lässt man den Löffel nach dem Kochen verschmutzt liegen und benutzt ihn beim nächsten Kochen erneut, ohne ihn vorher sehr gründlich gereinigt zu haben, so ist der Löffel mit Sicherheit von Mikroorganismen befallen. Beim Verteilen des Salzes in der Suppe oder beim Anrühren der Soße wird die kleine Lebensgemeinschaft der Mahlzeit beigemischt. Ein Teil wird durch die Hitze abgetötet, aber eine vollständige Vernichtung erfolgt nur, wenn der Kochvorgang noch längere Zeit stattfindet. Ansonsten landen die Krankheitserreger in die Mägen der Esser. Gute Konstitution und einen hohen Magensäuregehalt vorausgesetzt, verursachen sie im günstigen Fall nur ein Magengrummeln. Bei geschwächten Personen mit Vorerkrankungen sowie Kindern oder älteren Menschen kann sich aus dem schmutzigen Kochgeschirr jedoch schnell eine ausgewachsene und gefährliche Lebensmittelvergiftung entwickeln, weshalb man sehr auf die richtigen Kochartikel achten sollte. Unter shop.cookmax.de/ gibt es entsprechende Hygienartikel für die Küche, wie Spülmaschinen, Wasserfilter etc.